Rubus Gin

Stachelbeere und Himbeere treffen Wacholderbeere.

Drei Beeren die unterschiedlicher nicht sein können. Fruchtige Himbeere. Säuerliche Stachelbeere. Herbe Wacholderbeere.

Dazu mischen sich noch Botanicals, wie Koriandersamen, Lavendel,  Kardamom und Grapefruit- und Orangenzeste. Insgesamt sind es 10 Beeren, Kräuter und Zitrusfrüchte, welchen der Rubus Gin seinen außergewöhnlich fruchtigen Geschmack verdankt.

Entwickelt wurde dieser Gin von Barkeepern für Barkeeper. Es ist also mal wieder ein Produkt echter Leidenschaft. Ich möchte Euch einmal kurz die beiden Bartender vorstellen, welche auf diese beerige Idee gekommen sind.

Leopold Langer, ist Miteigentümer der Schwarz-Weiß Bar Ludwigsburg und nominiert für den Deutschen Gastronomiepreis von Warsteiner und Alexander Mayer, 2015 war er der Gewinner der Made-in-GSA Competition und 2017 wurde der vom Mixology als bester Newcomer nominiert, außerdem ist er der Barchef der Schwaz-Weiß Bar Stuttgart.

Man kann also durch aus sagen, dass diese Beiden wissen was sie tun, das haben sie in ihrem eigenen Gin einmal mehr bewiesen. Aber da alle guten Dinge drei sind hat noch ein weiterer Spirituosen Liebhaber seine Finger im Spiel. Dabei handelt es sich um keinen geringeren als Florian Faude. Erinnert Ihr euch noch an meinen Artikel über ‚Faudes feine Brände‘? Das ist er.

Florian Faude hat sich in den vergangenen Jahren auf dem Deutschen Markt einen sehr guten Namen mit abgefahrenen Destillaten, wie Gurkenbrand, Rote-Beete- oder Bergamottengeist und einer hervorragenden Qualität gemacht.

Wenn zwei herausragende Barkeeper, mit einer Idee, Florian Faude viel Sonnengereiftes Obst aus dem Kaiserstuhl und Zitrusfrüchte aus Italien anvertrauen, dann kann daraus nur ein exzellenter Gin werden.

Schon beim ersten Öffnen der Flasche weht einem ein angenehmer, floraler Duft entgegen. Die erste Nase sind sonnengereifte Zitrusfrüchte. Die zweite Nase sind süße Himbeeren vermischt mit einem Hauch von Stachelbeere, Lavendel und Grapefruit. Für mich eindeutig ein Sommergin. Ja schon klar. In Deutschland ist es grade kalt und Nass. Hier in Hamburg ist das auch so. Aber gerade bei diesem miesen Wetter ist es doch schön etwas zu trinken, was einen in Omas Obstgarten zurück versetzt. In eine Zeit, in der man Barfuß im Garten saß und frische Himbeeren vom Busch pflückte.

Der erste Schluck ist überraschend, Gin. Im Vordergrund steht der Wacholder, gefolgt von Zitrusnoten und beeriger Frucht. Es ist und bleibt ein Gin. Beerig aber nicht künstlich. Fruchtig aber nicht süß.

Ein Gin, der in einem neutralen Tonic Water nicht untergeht. Rubus empfiehlt dazu Thomas Henry India Tonic Water. Da ich selbst noch keinen Anlass hatte, ihn mit Tonic zu trinken, kann ich dazu noch keine persönliche Stellungnahme abgeben. Ich lasse euch wissen, wie er mit Tonic schmeckt.

Die Empfehlung Rubus für einen Mint oder Himbeer Fizz zu verwenden, kann ich mir auch sehr gut vorstellen, was aufgrund der Minze und Himbeeren besser im Sommer ausprobiert wird, hat einfach mehr Geschmack.

Der Name Rubus leitet sich übrigens vom lateinischen ab und bedeutet übersetzt Brombeere. Womit klar ist, dass die neunte und eine der geheimen Zutaten die Brombeere ist. Wobei ich glaube, dass Rubus in diesem Fall ganz allgemein für das Beerengewächs, bzw. die Beere steht.

Him-,Stachel-,Wacholderbeeren zur Verfügung gestellt von Alexander Mayer

 

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