Gin Tonic

Welcher Gin mit welchem Tonic

Ich denke dieses Thema ist seine eigene Philosophie.

Zurzeit gibt es über 4000 verschiedene Gins (Stand Ende 2017) auf dem deutschen Markt. Es ist unmöglich für jeden dieser Gins ein bestimmtes Tonic zu finden. Dafür sind die Geschmäcker einfach zu unterschiedlich.

Ich kann Euch also nur verraten, wie ich einen guten Gin – Tonic zubereite.

Es ist wichtig, dass das verwendete Tonic Water den Gin nicht überdeckt. Habt ihr einen kräftigen Gin, dann braucht ihr auch ein kräftiges Tonic. Habt ihr einen leichten Gin, macht ein kräftiges Tonic vieles kaputt.

Bestes Beispiel dafür ist für mich der „Windspiel“ Gin. Dieser Gin wird am besten pur oder mit dem „Windspiel“ Tonic Water getrunken. Meine Erfahrung mit diesem Gin in Kombination mit „Thomas Henry“ Tonic Water, war in so fern negative, als das der Gin vollständig untergegangen ist.

Ich find ein Tonic sollte den Gin unterstützen und nicht überdecken. Ob Ihr Euren Gin – Tonic mit viel Eis oder wenig Eis, in einem Tumbler oder einem bauchigen ‚Gin-Tonic-Glas‘ trinkt ist Geschmackssache und hat schon die eine oder andere hitzige Diskussion ausgelöst.

Für mich sieht der perfekte Gin – Tonic folgendermaßen aus. Man nehme einen Tumbler, fülle diesen halbvoll mit Eiswürfeln und gibt 4cl Gin dazu. Dann gießt man ungefähr einen Schluck (maximal zwei Splash) Tonic Water dazu. Wie gesagt, für mich hat das Tonic Water eine unterstützende Funktion. Es geht ja schließlich um den Gin. Garniert wird mein perfekter Gin – Tonic mit einem Botanical welches auch für die Herstellung des Gins verwendet wird.

Das kann alles mögliche sein. Ob die Schale einer Zitrusfrucht, ein Kraut, eine Nuss, Beeren, Früchte oder Gewürze. Auch das ist wieder Geschmackssache und hängt vom Gin ab.

Dazu kommt, dass es auch viele verschiedene Tonic Waters gibt. Je nach Hersteller variiert das Sortiment. Die bekanntesten sind wohl Mediterranean und Elderflower Tonic Water. Inzwischen gibt es auch viele Sorten als zuckerfreie Version.

Spricht man klassisch von einem ‚Gin & Tonic‘ so meint man, in der Regel, das India Tonic Water.

Dieses Tonic Water wurde im 18. Jahrhundert in Indien als Medizin getrunken um, durch den hohen Chinin Gehalt der Malaria entgegen zu wirken. Chinin wird aus der Rinde des Fieberbaums gewonnen. Dieser  wächst hauptsächlich in Indien. Daher die Bezeichnung India Tonic Water. Inzwischen ist die Chinin Konzentration allerdings nicht mehr so hoch wie damals. Auf die Frage ob Tonic Water auch heute noch gegen Malaria hilft, kann ich Euch keine korrekte Antwort geben. Am besten konsultiert Ihr hierzu Euren Hausarzt vor dem nächsten Tropen Urlaub.

Empfehlen kann ich Euch die kostenfreie App: Ginventory. Diese App führt sämtliche Gins, Tonic Waters und Botanicals auf und empfiehlt Kombinationen.

Hier noch kurz meine Lieblingsgins:

Elephant

Rubus

London No.1

Botanist

Spitzmund

Roku

Harry’s Wald Gin

Breils pur Old Tom

Ink Gin

Fever Tree (FT) Indian Tonic

FT Indian / Elderfl. Tonic

Fever Tree (FT) Indian Tonic

FT Indian / Mediter. Tonic

Fever Tree Indian Tonic

Fever Tree Indian Tonic

Fever Tree Indian Tonic

Fever Tree Indian Tonic

Fever Tree Indian Tonic

getrockneter Apfel

frische Himbeeren

Zitronenzeste

frische Lavendelblüten

getr. Apfel + Gurke

Ingerwerscheiben

Fichtensprossen

gelbe Blüten

Zitronenzeste / Butterfly Blume

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