Sirup selber machen

Da wir für die meisten Drinks Sirup benötigen und nicht immer ganz klar ist wie dieser hergestellt wird, hab ich Euch da Mal ein bisschen was raus gesucht.

Das Wasser : Zucker* Verhältnis ist immer 1:1

Zubereitung:

  1. Wasser aufkochen.
  2. Vom Herd nehmen und unter ständigem Rühren den Zucker dazu geben.
  3. Hat sich der Zucker vollständig aufgelöst,
    1. die Geschmacksrichtung** in den Sirup geben und aufkochen.
    2. Der Sirup soll einige Minuten kochen.
    3. Wie lange der Sirup kocht hängt davon ab wie intensiv der Geschmack werden soll. – Probiert den Sirup, aber passt auf! Sirup kann viel heißer als Wasser werden. Also verbrennt euch nicht!
    4. Wenn der Sirup die optimale Intensität erreicht hat, Geschmacksrichtung heraus nehmen und den Sirup durch ein feines Sieb passieren.
  4. Den Sirup in eine Glasbügelflasche abfüllen, diese verschließen und zum Abkühlen beiseite stellen. – ! Achtung ! Die Flasche ist heiß! Verbrennt Euch nicht!
  5. Durch den Vorgang des Abkühlens entsteht ein Vakuum in der Flasche, welches dazu führt, dass der Sirup länger haltbar wird, falls Ihr ihn nicht sofort verbraucht.
  6. Den Sirup im Kühlschrank lagern. Dadurch kann dieser einige Wochen gelagert werden.
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*Es macht sowohl geschmacklich als auch farblich einen Unterschied welcher Zucker verwendet wird.

Zucker:
  • Rohrzucker gibt dem Sirup einen leichten gelb-gold Stich. Wobei man da auch zwischen weißem und braunem Rohrzucker unterscheiden muss. Ich verwende meistens weißen Rohrzucker. Einfach weil mir Rohrzucker besser schmeckt, dieser gesünder ist und sich der weiße Rohrzucker fast genau so gut wie Raffinade Zucker verwenden lässt.
  • Raffinade Zucker dagegen ist relativ geschmacksneutral, macht den Sirup absolut durchsichtig und schmeckt einfach zuckersüß.
**Geschmacksrichtung:
  • Kräuter: wollt Ihr einen Sirup von Kräutern oder Blüten machen ist es wichtig, dass diese frisch sind. Einerseits finde ich, dass Sirup aus frischen Kräutern besser schmeckt, andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich bei getrockneten Blüten (zB. Lavendel) ein Film über den Sirup legt, ganz feiner Staub, den man durch kein noch so feines Sieb der Welt raus bekommt.

Ich verwende Sirups, außer zum Cocktailmixen, auch gerne zum Kochen. Kräutersirups, wie Rosmarin- oder Lavendelsirup, eignen sich hervorragend für Salatdressings, für Guacamole oder zum marinieren und karamellisieren von Fleisch oder Gemüse.

  • Popcorn, Cookies: bei ausgefallenen Geschmacksrichtungen wie Schwarzwälder Kirsch, Popcorn, Cookies oder auch weißer Schokolade greife ich gerne auf Anbieter wie Monin zurück, weil ich keine Ahnung habe, wie man daraus einen Sirup kochen soll und es mir, teilweise, einfach echt eklig vorstelle.
  • Bacon, Schinken: habe ich bis jetzt nur probiert, aber noch nicht selbst gemacht. Grundsätzlich würde ich dem Bacon richtig schön knusprig backen bevor ich ihn in den Sirup gebe und nicht zu lange im Sirup lassen, damit er sich nicht komplett auflöst. (Bitte ausprobieren und Ergebnis in die Kommentare schreiben)
Lavendelsirup & Lavendel by Joschka Nachtschatt

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